Was ist Hoopers?

 

Hoopers ist ein in Deutschland noch junger Hundesport. In Amerika dagegen gibt es Hoopers oder Hoopers-Agility schon seit gut 20 Jahren.

Beim Hoopers laufen die Hunde durch Rundbögen, so genannte Hoops, sie werden vom Hundeführer auf Distanz durch einen Parcours geleitet. Anders als z.b. beim Agility spielt die Zeit hierbei keine Rolle. Ein Hoop ist 1m hoch und etwa 90cm breit. Da die Hunde diese Hoops nur durchlaufen und nicht springen müssen, eignet sich diese Sportart auch für große und sehr große Rassen, für gehandicapte, sowie für Hunde jeden Alters (ab ca. 6 Monate).

Der Hundeführer steht in der Regel auf einer Stelle oder in einem kleinen markierten Bereich und leitet den Hund von dort durch den Parcours. Somit eignet sich diese Hundesportart auch für ältere oder körperlich eingeschränkte Personen, die selbst keine sportlichen Höchstleistungen mehr zeigen können.

Generell ist Hoopers eine schöne Beschäftigung für alle Menschen, die Freude an der Arbeit mit ihrem Hund haben und diesen gerne und ehrlich belohnen.

 

Ansprechpartner: Viola Fasching

 

Rally Obedience

Bei der Sportart Rally-Obedience stehen die perfekte Kommunikation und die partnerschaftliche Zusammenarbeit Mensch-Hund-Team im Vordergrund Es ist in Deutschland noch eine recht junge Sportart. Sie kommt aus Amerika und wurde dort vor einigen Jahren von Charles "Bud" Kramer entwickelt. Während diese Sportart in Amerika schon eine große Anhängerschaft erobert hat, ist sie in Deutschland noch relativ unbekannt. Der DVG ist der erste Hundesportverband, der Rally Obedience in sein Angebot unter Fun-Sportarten aufgenommen hat.

Und so funktioniert es:

Es wird ein Parcours aus mehreren Stationen gebaut. Die Stationen bestehen aus Schildern, die dem jeweiligen Team angeben, was zu tun ist und in welche Richtung es weitergeht. Der Hundeführer nimmt nun seinen Hund bei Fuß und arbeitet den Parcours möglichst schnell und präzise ab.

Das schöne an diesem Sport ist, Hund und Mensch dürfen während ihrer Arbeit ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden.

Man findet im Parcours Übungen wie Sitz, Platz, Steh, aber auch Kombinationen aus diesen Elementen. Es gibt Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links, außerdem 360° Kreise. Andere Stationen fordern z.B. auf, einen Slalom um Pylonen zu machen oder den Hund über eine Hürde vorauszusenden oder abzurufen. Es fehlen natürlich auch nicht die so genannten Bleib- oder Abrufübungen. Eine Besonderheit dürfte auch die Übung zur Futterverweigerung sein, bei der das Team an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass der Hund sich bedient.

Inzwischen werden auch in Deutschland Turniere in mehreren Leistungsklassen angeboten. Bewertet wird nach Punkten und Zeit.

 

Kontakt: Franziska Kabisch

Helfer auf vier Pfoten

 

 

 

Die Fetzigen Hund' beteiligen sich bereits seit einiger Zeit an der Aktion Helfer auf vier Pfoten:
 

  

Mehr als 20.000 Kinder sammelten durch „Helfer auf vier Pfoten“ bereits erste Hundeerfahrungen.
Um dem großen Interesse nachzukommen, werden neue, engagierte Mensch-Hund-Teams gesucht.
Derzeit sind knapp 40 dieser Teams im Einsatz. Sie besuchen die Kinder in der Regel über einen Zeitraum von vier Wochen.
 
Das ermöglicht ein erstes „Herantasten“ an den Vierbeiner. Dabei erfahren die Kinder beispielsweise, was es bedeutet, wenn der Hund die Ohren spitzt oder mit dem Schwanz wedelt.
 
Eltern und Pädagogen bekommen zudem die „12 Goldenen Regeln“ als gedruckten Leitfaden mit auf den Weg.
 
Die Idee der „Helfer auf vier Pfoten“ stammt vom Tiernahrungshersteller ROYAL CANIN. Das Unternehmen bietet bundesweit, mit maßgeblicher Unterstützung des DVG (Deutscher Verband der Gebrauchshundsportvereine) und VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), die ehrenamtlichen Besuchsdienste an. Alle Hunde, die in den Kindergärten und Schulen vorbeischauen, tragen ein Qualitätssiegel, das sie bei einem speziellen Eignungstest erworben haben.
 
Ansprechpartner sind die lokalen Koordinatoren der „Helfer auf vier Pfoten“, die Besuchsdienste vor Ort organisieren. 

Sportarten

 

Hundesport ist der Kern des Vereinslebens der Fetzigen Hund'.  Unsere Ausbildung orientiert sich daher für alle Trainingsteilnehmer und in allen Sportarten an dem, was zum Bestreiten eines Wettkampfs notwendig ist. Gerade in der Hundeausbildung sollten sich nämlich keine Fehler deswegen einschleichen, da man das Ganze eh nie turniermäßig betreiben möchte. Sollte einen dann doch die Leidenschaft packen, wird es unter Umständen schwierig bis unmöglich, ein vernünftiges Wettkampfniveau zu erreichen.

 

Bei allem Trainingsfleiß darf aber nie vergessen werden, dass Hundesport nicht nur Sport mit dem Hund, sondern vor allem zusammen mit dem Hund und für den Hund bedeutet.

 

Spaß, Geschicklichkeit und Behendigkeit "auf sechs Pfoten" – das ist Agility. Der Hund bewältigt hier ohne Leine und Halsband nach Anleitung seines Menschen verschiedene Geräte wie Hürden, Slalom, Tunnel, Weitsprung, A-Wand, Wippe und Laufsteg. Die Geräte sind immer wieder in einer anderen Reihenfolge aufgebaut, wobei es ein klares und einheitliches Reglement gibt. Turnierstarts sind in diesem Hundesport erst für Hunde mit Begleithundprüfung erlaubt. Dass der Hund hier körperlich vollkommen gesund sein muss, erklärt sich von selbst. Vorteil dieses Hundesports, der seine Wurzeln in England hat: Hund wird nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert und ist damit ausgeglichener! Und ganz nebenbei: auch Mensch bekommt hier eine ganz gehörige Portion Kondition ab.

 

 

Den ersten Kontakt mit Agility kann schon der Welpe haben. Es gibt (fast) nichts Schöneres als einen Welpen, der voll Eifer durch den Tunnel saust oder ganz stolz über den Laufsteg balanciert. Vorausgesetzt, das Training ist Alters gerecht, kann es schon mit 10 Wochen losgehen mit Training.